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Aktuelles
14. - 16.05.2010: BAKJ-Kongress in Hamburg
EIGENTUM diebstahl oder grundrecht? aneignungskonflikte im kapitalismus
Wie ist Eigentum konzipiert, welche gesellschaftlichen Funktionen kommen ihm zu? Welche Alternativen gibt es zur grundgesetzlichen Eigentumsordnung? Wer darf Eigentum nutzen und wen schließt es aus? Wem gehört eigentlich die Stadt, das Saatgut, die Software ...? Und nicht zuletzt: Wie wirken Recht und rechtspolitische Praxis auf diese gesellschaftlichen Problemlagen ein, gibt es Spielräume für Veränderungen und wie lassen sie sich nutzen?
Diesen Fragen wollen wir uns gemeinsam nähern und uns mit den Aneignungskonflikten auseinandersetzen, die sich gegenwärtig in der neoliberalen Stadtentwicklung, der Privatisierung öffentlicher Einrichtungen sowie den Beschränkungen der Nutzung geistiger Werke und genetischer Ressourcen offenbaren. Der Kongress ist für alle offen; auch Nichtjurist_innen sind sehr herzlich eingeladen!
Das komplette Programm und alle weiteren Informationen zum Kongress findet ihr auf dieser Seite in der Rubrik action und auf der Homepage der HAJ.
Forum Recht
Der AutorInnenaufruf für das Heft 3/2010 ist da. Die Ausgabe wird den Themenschwerpunkt "Kriminalpolitik" haben. Redaktionsschluss ist der 14. Mai 2010. Weitere Informationen und den AutorInnenaufruf könnt ihr euch hier als pdf herunterladen.
Interessierte können sich bei der Redaktionskoordination melden: www.forum-recht-online.de.
Mehr Informationen zur Zeitschrift "Forum Recht" findet ihr auf dieser Seite in der Rubrik public.
Präsentation des Grundrechte-Reports 2009
Der Grundrechtereport wird jährlich von verschiedenen Menschen- und Bürgerrechtsorganisationen und dem BAKJ herausgegeben.
Anlässlich der Präsentation des aktuellen Grundrechtereports 2009 mahnte Ex-Bundesverfassungsrichter Winfried Hassemer einen sorgsameren Umgang mit Grundrechten an und lobt ein gestiegenes Bewusstsein für Datenschutz. Zugleich fordert er ein striktes Verbot der Verwertung von Folter-Aussagen.
Alle weiteren Informationen zum Inhalt des Grundrechtereports findet ihr in der Rubrik public.
Selbstdarstellung
Der BAKJ ist die bundesweite Koordination der linken kritischen Initiativen im juristischen Ausbildungsbereich. Er ist ein Zusammenschluss von studentischen Gruppen an juristischen Fachbereichen sowie RechtsreferendarInnen und interessierten Einzelpersonen. Hochschulpolitisch setzt sich der BAKJ ein für eine Ausbildung, die Theorie und Praxis vernetzt und so die sozialen Bezüge des Rechts reflektiert und den kritischen Umgang mit Recht fördert. Viele BAKJ-Gruppen setzen sich für diese Ziele auch im Rahmen der universitären "Selbstverwaltung" ein.
Der BAKJ tritt ein für eine antifaschistische, basisdemokratische und emanzipatorische Gesellschaft und wendet sich gegen jede Form von Diskriminierung, insbesondere Antisemitismus, Rassismus und Sexismus. Rechtspolitisch beschäftigt sich der BAKJ deshalb mit folgenden Themen: BürgerInnenrechte, Migrations- und Asylpolitik, Kapitalismuskritik, Feministische Rechtspolitik, Globalisierungskritik, Umweltpolitik und Anti-Militarismus.
Seit der Gründung im Jahre 1989 veranstaltet der BAKJ regelmäßig rechtspolitische Kongresse zu den oben genannten Themen. Daneben ist der BAKJ Mitherausgeber der Zeitschrift Forum Recht und gibt seit 1997 jährlich mit verschiedenen BürgerInnenrechtsorganisationen den Grundrechtereport heraus.
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